Samstag, 27. Mai 2017

Gelesen: "Sommerglück in Rose Creek" von Lucy McKay



-    Format: Kindle Edition
-    Dateigröße: 2544 KB
-    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 226 Seiten
-    Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment (14. März 2017)
-    Sprache: Deutsch



Mit einem Becher Kaffee in der Hand stieg sie in ihre Cowboystiefel und ging hinaus. Der Morgen roch einfach herrlich, die Pferde wieherten irgendwo in ihren Ställen oder auf den Koppeln, und eine der Katzen strich um Emilys Beine. An solchen Tagen liebte sie das Leben in Rose Creek ganz besonders.“
Die Rose Creek Ranch der Familie Ashburn steht vor dem finanziellen Ruin. Die älteste Tochter Emily und ihr Vater TJ müssen die angeschlagene Pferdezucht wieder rentabel machen, doch das ist leichter gesagt, als getan. TJs und Emilys Ansichten sind grundverschieden. Emilys jüngere Schwester Josie hat andere Sorgen. Sie trauert ihrer Karriere als Country-Pop-Star hinterher und greift aus Frust immer öfter zur Flasche. Eines Abends, als Emily die betrunkene Josie mal wieder aus der örtlichen Bar abholen muss, kommt ihr unverhofft ein Fremder zur Hilfe: Ryan Belford. Die Anziehung zwischen den beiden ist greifbar, doch der neue Tierarzt ist sehr verschwiegen, wenn es um seine Vergangenheit geht. Und je mehr Emily Ryan verfällt, desto deutlicher wird: Er hat ein dunkles Geheimnis ...
(Quelle: beHEARTBEAT)


Der Roman „Sommerglück in Rose Creek“ stammt von der Autorin Lucy McKay. Es ist der erste Teil der „Western-Romance-Trilogie“ und ich wurde hier sehr vom Cover angesprochen. Als ich dann den Klappentext gelesen habe stand für mich fest dieses eBook muss ich lesen.

Von den Charakteren war ich sehr angetan. Sie wirkten auf mich glaubhaft und sehr vorstellbar, ich konnte die Handlungen wirklich gut nachvollziehen.
Im Mittelunkt dieser Trilogie steht die Familie Ashburn mit ihrer Ranch. Es herrscht hier einiger Trubel, den der Leser hautnah miterlebt.
Protagonistin dieses ersten Bandes ist Emily. Sie setzt sich sehr für den Erhalt der Ranch ein, kämpft gegen den Ruin und auch gegen ihren Vater. Doch das reicht noch nicht, auch um ihre Schwester muss sie sich regelmäßig Sorgen machen. Ich mochte Emily gerne, sie versucht immer allem Herr zu werden, lässt sich nicht unterkriegen.
Ryan ist der neue Tierarzt. Er und Emily lernen sich bei einer Rettungsaktion von Emilys Schwester kennen. Auch er gefiel mir richtig gut, seine Art hat etwas das mich sehr fasziniert hat.

Die anderen Charaktere sind gut beschrieben, wobei jeder hier seinen festen Platz hat. Ich bin sehr gespannt was mich mit dieser Familie noch so alles erwarten wird.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig gehalten. Man kommt hier sehr gut durch die Geschichte und kann ohne Probleme folgen. Besonders die Gefühle empfand ich als sehr gut beschrieben, sie haben mich erreicht.
Die Handlung selbst ist wirklich schön. Es ist eine tolle Familiengeschichte gepaart mit einer Lovestory, die mich mitgerissen hat. Manches mag vielleicht ein wenig vorhersehbar sein, das lässt sich aber bei Liebesgeschichten nicht vermeiden und hat meinen Lesespaß nicht getrübt. Manchmal war es vielleicht ein wenig zu viel Familientrubel, so dass die Liebe etwas auf der Strecke blieb. Diese Passagen kommen aber glücklicherweise nicht allzu oft vor.

Das Ende ist schlüssig und passt sehr gut zur Gesamtgeschichte. In meinen Augen ist es rund und schließt die Geschichte hier in diesem ersten Teil insgesamt gut ab.


Alles in Allem ist „Sommerglück in Roe Creek“ von Lucy McKay ein sehr guter Auftakt der „Western-Romance-Trilogie“, der mich gefühlsmäßig erreicht hat.
Vorstellbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die eine turbulente Familiengeschichte gepaart mit einer Lovestory beinhaltet, haben mich wirklich gut unterhalten können und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!




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