Dienstag, 23. Mai 2017

Gelesen: "Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt" von Kristina Günak



Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1720 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 300 Seiten
Verlag: LYX.digital (24. April 2017)
Sprache: Deutsch

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Weil die Liebe dich findet, auch wenn du nicht nach ihr suchst
Bea Weidemann kann es nicht fassen: Schlimm genug, dass ihr kleiner Verlag in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Aber dass sie nun als Tim Bergmanns persönliche Anstandsdame abgestellt wird und mit ihm den Verlag retten soll, ist einfach zu viel für die junge PR-Referentin. Denn der schwierige Bestseller-Autor lässt sich von nichts und niemandem etwas vorschreiben – und ist genau die Sorte Mann, um die Bea sonst einen weiten Bogen macht. Herzklopfen hin oder her. Doch während sie versucht, das Chaos von Tim – und sich – abzuwenden, merkt sie bald, dass auch die Liebe absolut nichts von ihren Prinzipien hält …
(Quelle: LYX)


Von Kristina Günak hatte ich bereits andere Romane gelesen und für wirklich gut befunden. Nun also hatte ich die Chance ihren Roman „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ lesen und war wirklich gespannt auf diese Geschichte. Der Klappentext versprach mir jedenfalls tolle Lesestunden.

Die Charaktere sind der Autorin richtig gut gelungen. Sie alle haben Tiefgang und sind vorstellbar beschrieben.
Bea ist so toll, sie hat ein wirklich großes Herz und kann niemanden etwas abschlagen. Ihre Familie geht ihr über alles. Doch auch jeder andere, der danach fragt, bekommt Hilfe. Als Leser kann man sich richtig gut mit Bea identifizieren.
Tim, der männliche Part der Geschichte, hat mir ebenso sehr gut gefallen. Zu Anfang wirkte er ein wenig wie ein Bad Boy, bzw. er hat versucht einer zu sein, doch das gab sich ganz schnell. Er ist einfach richtig toll beschrieben, hat eine Mauer aufgebaut, durch die er andere auf Abstand hält. Bea aber schafft es langsam aber sicher zu ihm durchzudringen.

Die anderen vorkommenden Charaktere sind ebenso sehr facettenreich und vielseitig gezeichnet. Jeder von ihnen hat Ecken und Kanten, die ihn einzigartig machen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig. Auf mich wirkte alles sehr frisch und locker, die Geschichte ist regelrecht an mir vorbeigerauscht.
Geschildert wird das Geschehen das gesamte Buch über aus Sicht von Bea. Ich empfand diese Sichtweise als sehr passend und konnte gut folgen.
Die Handlung konnte mich ser von sich überzeugen. Es hat mir unglaublich viel Freude bereit Bea und Tim auf ihrem Weg zu begleiten. Es ist hier eine wirklich gelungene Mischung aus Liebe, Romantik und Drama. Immer wieder wird auch auf die doch schwere Vergangenheit von beiden Protagonisten eingegangen, was mir sehr gut gefiel. So konnte ich manche Dinge noch besser verstehen.

Das Ende konnte mich sehr überzeugen. Ich empfand es als sehr passend und wirklich schön, ja fast schon zu Tränen rührend. Ein wenig schlucken musste ich. Es macht das Geschehen rund und schließt diese gut ab.


Abschließend gesagt ist „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ von Kristina Günak ein Roman, der mich von Anfang an sehr begeistern konnte.
Tiefgründige sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger leicht zu lesender Stil und eine Handlung, die sowohl Drama als auch Liebe, Romantik und Humor beinhaltet, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich richtig gut unterhalten.
Sehr zu empfehlen!




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