Sonntag, 18. Juni 2017

Gelesen: "Devil's Daughter. Königreich der Unterwelt" von Lilyan C. Wood



-   Format: Kindle Edition
-   Dateigröße: 2844 KB
-   Seitenzahl der Print-Ausgabe: 369 Seiten
-   Verlag: Dark Diamonds (26. Mai 2017)
-   Sprache: Deutsch



Ein Prinzessinnenroman der dunkelsten Sorte…
**Wenn die Erbin der Hölle erwacht…**
Seit ihrer Geburt bekommt die 19-jährige Kunststudentin Lucile beim Betrachten altertümlicher Engelsgemälde ein ungutes Gefühl. Immer wieder verwandeln sich die göttlich anmutenden Wesen vor ihren Augen in grausame Dämonen. Mit dem attraktiven Studenten Felix hat Lucile jedoch jemanden gefunden, der die merkwürdigen Ereignisse um sie herum ernstnimmt und ihnen auf den Grund geht. Nur Luciles Kunstprofessor verhält sich ihr gegenüber zunehmend sonderbar und scheint etwas von ihrer einzigartigen Gabe zu ahnen. Doch erst an ihrem zwanzigsten Geburtstag werden sich Luciles wahre Macht und ihre königliche Vergangenheit offenbaren…
(Quelle: Dark Diamonds)


Die Autorin Lilyan C. Wood war mir bisher noch unbekannt. Nun hatte ich die Chance ihren Roman „Devil’s Daughter. Königreich der Unterwelt“ zu lesen. Der Klappentext versprach mit bereits einiges und das Cover hat mich sehr angesprochen.

Die Charaktere dieser Geschichte sind toll. Sie alle wirkten auf mich sehr ausgearbeitet und ich konnte sie mir richtig gut vorstellen.
Lucile gefiel mir richtig gut. Ich mochte sie sehr gerne, habe sie immer mehr in mein Herz geschlossen je weiter ich hier vorankam. Lucile wirkte auf mich eher ruhig und sanft. Im Verlauf der Handlung aber entwickelt sie sich doch merklich weiter. Sie wird immer stärker und mutiger, Dinge, die sie sehr gut gebrauchen kann.
Auch Felix konnte mich begeistern, ihn mochte ich auch richtig gerne. Allerdings über ihn hätte ich so gerne noch viel mehr erfahren, er bleibt doch leider hinter Lucile zurück.

Die Nebencharaktere sind in meinen Augen leider etwas zu blass geraten. Man erfährt als Leser leider kaum etwas über sie, eigentlich richtig schade, denn es gibt hier ein paar, wo ich mir mehr gewünscht hätte.

Am Schreibstil der Autorin gibt es nichts zu meckern. Ich bin flüssig und locker durch das Geschehen gekommen, die geschaffene Welt ist bildhaft beschrieben.
Die Handlung ist sehr komplex. Bereits zu Anfang, im Prolog und auch den ersten Kapitel, erfährt man schon so einiges. Ich muss zugeben, es hat mich alles irgendwie doch sehr verwirrt, es waren mir letztlich zu viele Informationen. Ich hätte es besser gefunden wenn man als Leser alles nach und nach erfährt und nicht direkt so geballt. Dadurch habe ich auch etwas Zeit benötigt um wirklich im Geschehen anzukommen.
Von der Atmosphäre her war es doch recht düster und bescherte mir immer wieder Gänsehautmomente. Die Idee dahinter ist aber wirklich klasse. Man trifft hier als Leser nicht auf Engel der herkömmlichen Weise, nein sie sind hier mal ganz anders dargestellt. Das Drumherum passt sich dem Ganzen an. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken, man weiß eigentlich nicht so genau was wirklich kommt.
Je näher man als Leser hier dem Ende kommt desto spannender wird die Handlung. Für mich gab es einen Punkt, da hat es letztlich klick gemacht und ich habe den Rest dann in einem gelesen.

Das Ende ist in sich abgeschlossen. Ich persönlich empfand es als passend, denn es rundet das Gesamtgeschehen doch richtig gut ab.


Abschließend gesagt ist „Devil’s Daughter. Königreich der Unterwelt“ von Lilyan C. Wood ein Fantasyroman, der mich leider nicht ganz überzeugt hat.
Eine tolle Protagonistin, der leicht und flüssig lesbare Stil der Autorin und eine Handlung, bei der ich etwas Zeit gebraucht habe um wirklich anzukommen, deren Atmosphäre aber ganz wunderbar zur Idee passt, haben mich trotz der angesprochenen Mängel sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!




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