Freitag, 2. Juni 2017

Gelesen: "Die Lüge von Amergin Manor" von Antonia Günder-Freytag



-    Format: Kindle Edition
-    Dateigröße: 762 KB
-    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 277 Seiten
-    ISBN-Quelle für Seitenzahl: 978-1544809359
-    Sprache: Deutsch

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To seek the truth - Die Wahrheit suchen
Wer dem Wappenspruch der irischen McSheas befolgt, lebt gefährlich.
Als Jolanda von ihrem totgeglaubten Vater ein Herrenhaus erbt, ist sie außer sich. Wieso hat ihre Mutter nie von ihrem irischen Vater gesprochen?
Kaum in Irland angekommen, häufen sich die mysteriösen Vorfälle. Wer will sie glauben lassen, dass der Geist der verstorbenen Lady Eliza keine andere Frau auf Amergin Manor duldet? Ist es der unnahbare Verwalter Farell, oder gar der charmante Künstler Jason? Jolanda will das nicht wahrhaben, vor allem, weil sie gerade dabei ist, ihr Herz in Irland zu verlieren...
Aber wer versucht dann, sie in den Irrsinn zu treiben - oder gar in den Tod?
(Quelle: amazon)


Die Autorin Antonia Günder-Freytag war mir vor diesem Roman bereits gut bekannt. Bisher konnte sie mich mit ihren Romanen auch immer begeistern. Nun durfte ich „Die Lüge von Amergin Manor“ lesen und war wirklich mehr als gespannt was mich hier wohl erwarten würde. Der Klappentet versprach mir spannende Lesestunden und so begab ich mich ins Buch.

Die Charaktere haben es mir hier nicht unbedingt leicht gemacht, das gebe ich gerne zu. Sie sind alle doch irgendwie mysteriös und ich wusste nicht unbedingt auf Anhieb wem ich trauen konnte und wem nicht.
Die Protagonistin ist hier Jolanda. Sie war die einzige, der ich von Beginn an getraut habe. Jolanda ist ziemlich mutig und stark. Das sie alleine in diesem großen alten Haus wohnen möchte, ich habe es bewundert. Sie lässt sich nicht unterkriegen, auch wenns schwer ist, immerhin passieren ja doch so einige unheimliche Vorgänge. Auch das Jolanda das Familiengeheimnis lüften möchte gefiel mir richtig gut.

Neben der Protagonistin gibt es noch einige andere Charaktere. Hier trat das ein, was ich bereits erwähnt habe. Ich wusste nicht mehr so ganz wem kann man trauen und wem nicht. Es gibt hier doch zu jedem irgendwie mysteriöse Dinge, die das Denken beeinflussen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich gut und angenehm lesen. Ehe man sich hier versieht ist man mitten im Geschehen drin, findet sich in Irland wieder. Ob man will oder nicht, man wird unweigerlich ins Geschehen hineingezogen, kann sich dem Bann nicht entziehen.
Die Handlung beginnt ohne Umschweife, man ist direkt im Geschehen drin. Und es geht hier sehr spannend und geheimnisvoll zu. Man rätselt als Leser mit, immer wieder aber wurde ich hier doch auf eine falsche Fährte gelockt. Wer hier falsch spielt, das erfährt man erst wenn man sich durch die Lügen und Geheimnisse liest. Immer wieder entstehen hier Wendungen, die das Geschehen in neue Bahnen lenken. Hier ist wirklich nichts vorhersehbar.

Das Ende hat mich ehrlich wirklich überrascht. Es kam nicht so wie erwartet, es passt aber wirklich gut zum Gesamtgeschehen. Allerdings werden nicht alle offenen Fragen beantwortet. Wer weiß ob noch eine Fortsetzung kommt, ich hoffe es, würde sie dann natürlich auch lesen.


Insgesamt gesagt ist „Die Lüge von Amergin Manor“ von Antonia Günder-Freytag ist ein Roman, der mich ohne Umschweife in seinen Bann gezogen hat.
Vorstellbare Charaktere, ein einnehmender Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend gehalten ist und in der es immer wieder Überraschungen gibt, die mich unvorhersehbar getroffen haben, haben mich wunderbar unterhalten und überzeugt.
Absolut zu empfehlen!



Ich danke der Autorin für das eBook und die Leserunde!


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