Mittwoch, 14. Juni 2017

Gelesen: "Die Staubgeborene (Die Unbestimmten 1)" von Jo Schneider



-    Format: Kindle Edition
-    Dateigröße: 2340 KB
-    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 460 Seiten
-    Verlag: Dark Diamonds (26. Mai 2017)
-    Sprache: Deutsch



**Wenn Magie in dir erwacht, ist die Dunkelheit ganz nah**
Die 19-jährige Zianth kann ihren Augen kaum trauen, als sie einen der wertvollsten Edelsteine in den Händen hält, die es gibt! Endlich scheint ein Leben außerhalb der staubigen Minen für sie in greifbarer Nähe – ein Leben in absoluter Freiheit. Doch mit dem Fund erwachen ungeahnte Fähigkeiten in ihr, die sie an einen neuen Ort binden, eine Stadt der Magie. Hier wird sie zur Schülerin des vermutlich dunkelsten Magiers des Landes. Der Winteralb gilt als hart und unbarmherzig und um seine Vergangenheit ranken sich viele düstere Geheimnisse. Immer wieder stellt er Zianth vor Aufgaben, an denen sie zu zerbrechen droht. Bis ihre wahre Gabe ans Licht kommt…
(Quelle: Dark Diamonds)


Als ich das Cover des ersten Bandes der „Die Unbestimmten – Reihe“ das erste Mal gesehen hatte war ich nicht unbedingt begeistert. Nachdem ich den Klappentext dann aber gelesen hatte beschloss ich „Die Staubgeborene“ aus der Feder von Jo Schneider eine Chance zu geben. Also begann ich gespannt mit dem Lesen.

Die Charaktere dieser Geschichte haben mir ganz gut gefallen. Sie sind soweit gut beschrieben und man kann sie sich auch recht gut vorstellen.
Mit der Protagonistin Zianth hatte ich gerade zu Beginn doch aber Probleme. Sie war mir am Anfang etwas zu distanziert, ich konnte keine Bindung zu ihr aufbauen. Das hat sich aber gegeben, ganz plötzlich war ich ihr nahe und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ihre Art, wie sich Zianth gibt, hat mir immer mehr gefallen, je weiter ich vorankam. Bisher musste Zianth schon so einiges durchmachen, mit der Zeit aber entwickelt sich Zianth immer mehr, wird stärker und selbstbewusster. Sie erfährt immer mehr über sich selbst und ihre Magie, kommt immer besser damit zurecht.

Neben Zianth gibt es noch andere Charaktere, die nicht ohne sind. Sie sind alle richtig bildhaft beschrieben und jeder von ihnen hat verschiedene Seiten an sich. Man fragt sich hier wer welche Absichten und Ziele verfolgt, wer Freund und wer Feind ist.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich richtig gut lesen. Wenn man sich einmal eingelesen hat will man mehr wissen. Zudem ist die Welt, die Jo Schneider hier geschaffen hat, sehr bildhaft beschrieben.
Die Handlung selbst hat mich zugegeben wirklich überrascht. Ich wollte mehr wissen und bin letztlich sehr flott durch das Geschehen hindurch gekommen. Es geht spannend zu, man kann die Entwicklungen gut nachvollziehen. Ab und an gibt es hier Zeitsprünge, die ich sinnvoll empfand. Sie zeigen, dass die Charaktere bestimmte Entwicklungen durchmachen.
Je näher man dem Ende kommt desto interessanter wird die Handlung. Die Ereignisse überschlagen sich letzen Endes, es wird richtig spannend.

Das Ende ist offen. Es gibt hier noch so viele Fragen, ich will so viel wissen. Manches Rätsel ist vielleicht gelöst, es gibt aber noch genug Dinge, die in den Fortsetzungen geklärt werden müssen.


Alles in Allem ist „Die Staubgeborene“ von Jo Schneider ein richtig toller Auftakt der 5-teiligen „Die Unbestimmten – Reihe“.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die mit Spannung und Magie daherkommt, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!




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