Montag, 19. Juni 2017

Gelesen: "Empire of Ink 1: Die Kraft der Fantasie" von Jennifer Alice Jager



-   Format: Kindle Edition
-   Dateigröße: 1896 KB
-   Seitenzahl der Print-Ausgabe: 313 Seiten
-   Verlag: Impress (1. Juni 2017)
-   Sprache: Deutsch



**Wenn Tinte Magie birgt, wird Fantasie zur Wirklichkeit…**
Die 17-jährige Scarlett hält nicht viel von Schule oder Verpflichtungen. Am liebsten verfolgt sie ihre eigenen Ziele und die bestehen zum größten Teil aus Träumereien. Schon immer hatte sie eine ungewöhnlich lebhafte Fantasie, für die sie oft belächelt wurde und die sie zu verstecken versucht. Bis Scarlett dem draufgängerischen Soldaten Chris Cooper begegnet, der ihr erklärt, dass ihre Fantasien Einblicke in die Wirklichkeit sind. Er erzählt von einem Reich, das durch die Kraft des geschriebenen Wortes erschaffen wurde und dessen Grundpfeiler die Magie der Tinte ist. Eine Macht, die mehr und mehr aus der Welt verschwindet…
(Quelle: Impress)


Der Roman „Empire of Ink 1: Die Kraft der Fantasie“ stammt von der Autorin Jennifer Alice Jager. Dieser Auftakt war nicht mein erstes Buch der Autorin. Angesprochen vom Klappentext und Cover habe ich mich neugierig ans Lesen gemacht.

Die hier handelnden Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Man kann sich vor allem die Protagonistin Scarlett sehr gut vorstellen. Ich mochte sie auf Anhieb sehr gerne. Scarlett Metier ist die Fantasie, sie ist ein sogenannter Madhead. Ds bedeutet eigentlich nur, dass sie die Inks versteht und das Reich der Fantasie sieht. Das Gutenberg-Institut ist für sie eine willkommene Abwechslung, denn das Verhältnis zu ihrer Mutter ist nicht gerade das Beste und auch Freunde hat Scarlett kaum.
Chris Cooper bleibt leider relativ blass. Die Informationen über ihn sind sehr rar, man hat bei ihm den Eindruck, dass er sehr herrisch ist. Er gibt viele Befehle, ist sehr bestimmend.

Die Nebenfiguren sind, im Vergleich zu Chris, wirklich gelungen. Vor allen die anderen Madheads zu Beispiel haben es mir angetan. Sie sind alle wirklich toll und man ist als Leser wirklich gewillt sie näher kennenzulernen.

Der Schreibstil der Autorin konnte mich richtig überzeugen. Es liest sich sehr flüssig und leicht, man kommt gut ins Geschehen hinein und ist einfach gefesselt.
Geschildert wird das Geschehen komplett aus der Sichtweise von Scarlett. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die in meinen Augen absolut passend ist. Man fühlt sich so vollkommen mit Scarlett verbunden.
Die Handlung ist toll. Es geht eher ruhig los, man wird als Leser erst einmal eingeführt in die Welt und seine Figuren. Danach zieht die Handlung wirklich merklich an. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, die zusätzlich Spannung ins Geschehen hineinbringen.
Von der Hintergrundidee bin ich einfach begeistert. Als Leser fragt man sich unweigerlich wie es wohl wäre wenn alles so zutrifft wie hier beschrieben.

Zu Ende hin zieht die Spannung nochmals an und der eigentliche Schluss ist dann doch eher offen gehalten. Man darf nun wirklich gespannt sein auf Teil 2, der hoffentlich schnell folgen wird.


Zusammenfassend gesagt ist „Empire of Ink 1: Die Kraft der Fantasie“ von Jennifer Alice Jager ein gelungener Auftakt der Reihe.
Vorstellbar dargestellte Charaktere, ein fesselnder flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar ruhig beginnt, dann aber merklich an Fahrt gewinnt und immer wieder spannende und überraschende Wendungen beinhaltet, haben mich wunderbar unterhalten und mache viel Lust auf die Fortsetzung.
Wirklich zu empfehlen!





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